Ratgeber Luftreiniger

Saubere Raumluft lässt uns frei atmen, nachts entspannt schlafen und tagsüber konzentriert arbeiten. Ein Luftreiniger filtert Staub, Pollen und andere belastende Stoffe aus der Luft heraus. Das ermöglicht im ganzen Raum eine saubere Luft und eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Jeden Tag sind wir 20 Stunden in Innenräumen! Grund genug, sich mit der Anschaffung eines Luftreinigers etwas genauer zu befassen. Was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz eines Luftreinigers auf einen Blick:

  • Konstantes Raumklima nicht nur für Asthmatiker und Allergiker
  • Hilft gegen Schimmelbildung
  • Entfernt schlechte Gerüche („Kalter Rauch“, „Imbiss“ bei verbranntem Öl)
  • Überall einsetzbar: Zuhause, im Büro, usw.

Luftreiniger sind von der Natur inspiriert. In Wäldern und an Wasserfällen sorgt die hohe Konzentration negativer Luft-Ionen für eine gute Luftqualität. Im Zimmer schweben die durch den Luftreiniger freigesetzen Ionen durch den Raum und setzen sich an unerwünschten Stoffen und Geruchspartikeln fest. Das Ergebnis: Luft die frei von Pollen und Staub ist. Durch verschiedene Filter (HEPA, UV) werden Allergene abgetötet. Zurück bleibt dann nur saubere Atemluft.

Wird die Zimmerluft als „abgestanden“ bezeichnet, wird meistens gelüftet. Subjektiv nehmen wir das als Verbesserung wahr, aber es schafft keine wirkliche Abhilfe. Wenn im Innenraum weiterhin verschmutzte Luft ist, kann sich das negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Anzeichen sind dann Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen und im schlimmsten Fall sogar Asthma!

Häufig gestellte Fragen zum Luftreiniger

Warum nicht einfach das Zimmer lüften anstatt einen Luftreiniger kaufen?

Frische Luft enthält negative Sauerstoffionen, welche die verbrauchte Raumluft nicht mehr hat, und deshalb ist ein Austausch notwendig! Dabei werden allerdings nicht dauerhaft die vorhandenen Schimmelsporen, Bakterien und kleinsten Partikel entfernt – welche direkt in den Blutkreislauf eindringen und unsere Lebensqualität somit unmittelbar beeinflussen!

Wie erkenne ich einen guten Luftreiniger?

Es sollte auf verschiedene Qualitätsfaktoren geachtet werden: Filtersystem: Empfehlenswert sind Vorfilter wie HEPA, Partikel und Desodorierung, eine UV-Lampe sowie ein Ionisator

Effizienz: Wichtig hierbei ist wieviel Kubikmeter-Luft gereinigt wird und wie hoch die Stromaufnahme ist

Verarbeitung: Einerseits das Design im Allgemeinen, wie die Lüftungsöffnungen platziert sind und andererseits welches Material verarbeitet wurde.

Wieviel kostet ein hochwertiger Luftreiniger?

Zugegeben, ein Luftreiniger hat nicht gerade günstige Anschaffungskosten. Das ist aber auch eine langfristige Investition in ihre Gesundheit. Ein Luftreiniger ist eine Anschaffung für das ganze Leben. Qualitativ hochwertige Luftreiniger sind preislich ab 150 Euro einzuordnen, nach oben gibt es keine Grenze.

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Luftbefeuchter für stets saubere Luftverhältnisse

Gerade in den kalten Monaten steigt die Luftfeuchtigkeit unter den Wert, der offiziell empfohlen wird. Das Wohlbefinden leidet unter dieser schlechten Raumluft deutlich. Menschen und Tiere quälen sich gleichermaßen und haben manche Beschwerden. Zudem werden Allergiker sehr geplagt und Erkrankungen des Atmungssystems sind möglich. Möbel und Tapeten können weiterhin einen Schaden nehmen. Damit diese Probleme gelöst werden können, bietet sich ein Luftbefeuchter zur Luftreinigung an.

Dieser sorgt dafür, dass die Raumluft wieder einen guten Wert annimmt. Die Befeuchtung mit dem Luftbefeuchter dient sowohl der Einrichtung als auch den Bewohnern. Dieser Luftreiniger kann sowohl in günstiger Ausführung als auch aus dem höherpreisigen Luftbefeuchter Segment erworben werden. Dabei ist der Luftbefeuchter auch sehr pflegeleicht, denn er wird nur aufgestellt und lindert durch die Luftreinigung alle Beschwerden von Allergiker und anfälligen Menschen. Es gibt verschiedene Luftbefeuchter, die jedoch allesamt die Raumluft sehr effektiv beeinflussen. So kann im Handumdrehen durch die Luftreinigung Linderung erfahren werden. Dies bestätigt auch der eine oder andere Luftreiniger Test, bei dem die Werte vorher und nachher gegenübergestellt werden.

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Luftreinigung im ganzen Haus durchführen

Das Wohlempfinden hängt zu großen Teilen an der Luftqualität. Diese kann schnell belastet sein und so dafür sorgen, dass ein andauerndes Gefühl von Krankheit vorherrscht. Gerade schon erkrankte Menschen leiden, wenn die Umgebung schlechte Werte aufweist, oder sogar eine Luftverschmutzung vorliegt. Dies kann jedoch mit einer Luftreinigung umgangen werden. Denn dank vielfältiger Produkte ist es ein Kinderspiel, bessere Qualität zu erreichen. Dafür eignen sich beispielsweise Luftbefeuchter oder aber auch Luftwäscher. Diese finden sich von unterschiedlichen Herstellern ein, besonders beliebt sind Geräte mit Hepa. Mit einem Luftbefeuchter und einem Hepa-Filter verändert sich die Luftqualität schon nach kurzer Zeit und kann so absolutes Wohlempfinden garantieren.

Die Ergebnisse im Luftreiniger Test beweisen, dass sich Mensch und Tier schon nach kurzer Anwendung eines Luftbefeuchter einfach besser und gesünder fühlen. Der Luftwäscher kann bei Bedarf in jedem einzelnen Zimmer aufgestellt werden. Alternativ kann die Luftreinigung auch nur in einzelnen Räumen stattfinden. Wichtig ist jedoch, dass Luftwäscher je nach Raum passend gewählt werden. Denn es gibt Luftbefeuchter, welche für eine gewisse Quadratmeteranzahl geeignet sind.

 

Luftwäscher sind keine Luftreiniger!

Von dem Hersteller „Venta“ gibt es auf dem Markt verschiedene „Luftwäscher“. Der Unterschied zum herkömmlichen Luftreiniger ist, dass nicht mittels Filter gereinigt wird, sondern durch Wasser. Gleichzeitig befeuchtet das Wasser auch die Luft und sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Grundsätzlich also gar nicht mal so schlecht, man muss keine Ersatzfilter nachträglich kaufen, sondern nur täglich ~5 Liter Wasser nachfüllen. Was schon wieder ein Nachteil ist. Klar, mag jetzt der ein oder andere sagen: Was sind schon fünf Liter Wasser, aber rechnen Sie das mal auf ein Jahr hoch. Und das muss man jeden Tag von Hand nachfüllen.

Damit die Luft durch das Wasser auch hygienisch rein befeuchtet wird, wird ein sogenanntes Hygienemittel verwendet. Das muss auch regelmäßig nachgefüllt werden, und verursacht auch so wieder langfristige Folgekosten. In vielen Forenbeiträgen kann man aber auch nachlesen, dass sich ein Luftwäscher auch ohne Hygienemittel betrieben lässt.

Grundsätzlich ist ein Luftwäscher kein Luftreiniger! Das hängt einerseits mit dem Sachverhalt zusammen, dass keine mechanische Partikelfilterung stattfindet, und andererseits, dass die Luftwäscher bei nicht täglicher Reinigung auch zur Keimschleuder werden können – also gerade jenen Aspekt, den ich mit so einem Gerät vermeiden möchte! Das Gute am Venta ist zweifelsohne die konstante Raumfeuchtigkeit; keine Sorge, die Raumluft kann man damit nicht übersättigen – ab 70% Luftfeuchtigkeit ist die Obergrenze erreicht. Für die Luftbefeuchtung gibt es allerdings auch kostengünstigere Haushaltsmittel.

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Wissenswertes zu Luftionisatoren

Viele Luftreiniger arbeiten ausschließlich nach dem Prinzip der Luftionisation; die sogenannten Luftionisatoren. Ionisieren an sich hat relativ wenig Nutzen und kann den Nachteile mit sich bringen, dass die Luft nicht gereinigt wird. Besser sind Luftreiniger, die mit aufwendigen Filtersysteme arbeiten und die Ionisation nur als Hilfe zur Clusterbildung von Staubpartikeln einsetzen.

Was ist ein Luftionisator?

Ein Luftionisator ist ein Gerät zur Verbesserung der Raumluft. Mit einem Luftionisator werden Schadstoffe in der Luft unschädlich gemacht. Dies funktioniert über eine Plasmabildung zwischen zwei Elektroden, die im Gerät installiert sind. Das Plasmafeld zerstört in der Luft vorkommende feinste Schwebeteilchen wie gewöhnlicher Staub, aber auch Pollen. Darum kann ein Luftionisator auch bei allergischen Beschwerden eingesetzt werden. Neben der Ionisation von Schwebeteilchen werden auch Geruchsmoleküle umgewandelt, sodass auch schlechte Gerüche verschwinden.

Ein Luftionisator kann je nach Ausführung unterschiedliche Raumvolumen bewältigen. Laut Angabe einiger Hersteller ist die Ionisation der Luft selbst ausreichend um einen dauerhaften Luftstrom im Ionisator zu erzeugen und damit nach und nach die gesamte Raumluft zu reinigen. Erfahrungswerte haben aber gezeigt, dass ein Luftionisator mit eingebautem Ventilator einen besseren Wirkungsgrad erzielt.

Idealerweise ist dem Ventilator noch ein Filter nachgeschaltet, der größere Partikel aufnimmt, da das Plasmafeld nicht alle Partikel bewältigen kann. Ein Luftionisator mit diesen drei in Kombination arbeiteten Teilen erzeugt einen wirkungsvollen Effekt für die Raumluft, natürlich abhängig von der Größe.  Wie groß das Gerät im Verhältnis zum Raum sein muss beziehungsweise wie stark der Luftdurchsatz ist, hängt von der Leistung des Gerätes ab. Dabei kommt es auf die Größe des erzeugten Plasmafeld im Luftionisator wie auch auf die Leistung des Ventilators an. Leider werden in den Bedienungsanleitungen der Geräte dazu oft keine genauen Angaben gemacht.

Für Allergiker kann ein Ionisator unterstützend wirken. Daneben müssen aber noch weitere Maßnahmen getroffen, um einen wirkungsvollen Schutz gegen Allergie auslösende Stoffe aufzubauen. Ein weiterer Aspekt bei einem Luftionisator ist die Bildung von Ozon durch das Plasmafeld. Ozon ist in größeren Mengen für den Menschen gesundheitsschädlich. Darum sollte der Luftionisator über einen entsprechenden Filter verfügen, der das Ozon neutralisiert. Auch hier kommt es auf die Größe des erzeugten Plasmafeldes an.

Luftionisatoren werden in den unterschiedlichsten Bauformen angeboten. Als Standgerät mit hohem Luftdurchsatz, als mittelgroßes Gerät für kleinere Räume und auch als mobiler Begleiter mit Batteriebetrieb für die Ionisation sehr kleiner Bereiche. Welches das geeignete Gerät ist, hängt von der Form des Einsatzes ab. Aufgrund der steigenden Rate bei allergischen Erkrankungen sowie der erhöhten Schadstoffkonzentration in der Luft ist der vorbeugende Einsatz eines Luftionisators zu empfehlen.

Luftionisatoren: Die Technik

In Onlinegeschäften für Allergiker oder Gesundheitsbedarf werden Luftionisierer oder Luftionisatoren beworben. Vom Kleingerät, das man am Körper trägt, bis hin zum Großgerät, das einen Raum mit Ionen zur Luftverbesserung versorgt, reicht die Palette der Angebote. Auch die Salzsteinlampe wird als Luftionisator angepriesen. Um Ionen freizusetzen, wird keine große Wärme- oder Energieleistung benötigt.

Man fragt sich, woher die Ionen im Luftionisator kommen und wozu sie gut sein sollen. Die Antwort auf die zweite Frage lautet: Sie sollen die Luft verbessern. Die Frage, wie das geschieht, setzt aber weitere Fragezeichen. Ionisiert werden bestimmte Moleküle oder Atome. Im Fall der Salzsteinlampe sind es Salzmoleküle, die durch Wärme abgeschieden werden. Ionisierte Luft ist geeignet dazu, eine Entladung oder Reinigung zu bewirken. Es entstehen dabei allerdings freie Radikale, die chemische Abbauprozesse fördern sollen. Die Ausdünstungen von Chemikalien – beispielsweise aus Teppichen oder Sesselpolstern – sollen so gemindert werden. Die Technologie wird in abgewandelter Form in Kopierern oder Laserdruckern verwendet, um elektrostatische Aufladungen zu verhindern. Frühere Modelle hat man als Luftionisator im Krankenhausbereich eingesetzt. Hier wurden Ultraviolettstrahlen als Ionisierungsgrundlage benutzt. Die Geräte dienten der Desinfizierung von Krankenzimmern. Ein Luftionisator wird also benutzt , wenn man Geruchspartikel in einem Wohnraum oder elektrische Aufladungen in Geräten minimieren möchte.

Der kleinste Luftionisator mit Batteriebetrieb kann um den Hals eines allergischen oder umweltkranken Patienten gehängt werden, der beispielsweise im Flugzeug sitzt. Er soll die Raumluft in seinem direkten Umfeld ionisieren und verbessern. Inwieweit das tatsächlich geleistet wird, ist aber kritisch zu hinterfragen. Die Wissenschaft hat bisher nicht nachweisen können, dass mehr als ein Staub bindender Effekt gegeben ist. Werbeversprechen, die bessere Raumluft oder eine Verbesserung der Gesundheit versprechen, sind also vielleicht eine Nummer zu groß angelegt. Kritisch wird auch gesehen, dass so mancher elektrische Luftionisator Ozon entstehen lässt. Über aggressive Freie Radikale wissen wir mittlerweile genug. Wir wissen unter anderem, dass sie für uns schädlich sind. Zwar kann das Ozon geruchsbildende Moleküle tatsächlich spalten. Die Frage ist aber, um welchen Preis, mit welchen Nebeneffekten und in welchem Ausmaß das geschieht.

Die Industrie verspricht beispielsweise den Abbau von unangenehm riechendem und lange im Raum hängendem Zigarettenrauch durch Luftionisatoren. Dass dabei Ozon entsteht, wird natürlich verschwiegen – und dass die nebenbei entstehenden Zerfalls- oder Abbauprodukte des Zigarettenrauchs ebenfalls nicht ungefährlich sind, auch. Darauf wies erst die Deutsche Lungenstiftung hin: Sie warnte vor dem Einsatz Ozon abscheidender Geräte. Ein Luftionisator, durch den Ozon entsteht, ist kontraproduktiv. Statt die Atmungsorgane vor dem Passivrauchen zu schützen, belasten solche Luftionisatoren die Atemwege mit zusätzlichen Aggressoren. Bevor man einen Luftionisator kauft, sollte man sich umfassend und kritisch informieren.

Funktionieren Luftionisatoren wirklich, um die Luft zu reinigen?

Ja, das tun sie. Ionisatoren sind Geräte, die über Hochspannung negative Ladung in die Luft freisetzen. Da statische Aufladung entlädt der Ionisator in der Regel durch eine Reihe von Nadeln oder einer Metallbürste.

Die statisch aufgeladene Ionen teilt dann „seine Aufladung“ mit den Schwebeteilchen der Luft, sodass sie elektrisch gesehen neutral werden und „zusammenkleben“. Dabei wird Staub, Pollen, winzigen Fasern und Rauchpartikel aus der Luft herausgezogen. So sind die Wände, Decke, Möbeloberflächen zwar immer noch schmutzig, aber die Luft wird viel sauberer.

Der andere Effekt ist biologischer Natur, da der Sauerstoffaustausch in der Lunge durch eine leichte negative Ladung erleichtert wird. Man kennt dieses Phänomen, wenn beispielsweise nach einem Gewitter die „frische Luft“ wahrgenommen wird. Dabei wurden große Mengen Luft durch einen Blitzschlag ionisiert/aufgeladen.

Die Lüfterdrehzahl des Ionisators bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Raumluft über das Ionisierungselement gefördert wird. Diese Drehzahl ist allerdings nicht die wichtigste Kennzahl für den Kauf.

Achtung: Ozon von Luftionisatoren

Wichtig zu wissen ist, dass ein minderwertig produzierter Ionisator Ozon produziert – das ist genau das, was Sie nicht wollen! Ozon ist ein giftiges Gas, und wird als scharfes Desinfektionsmittel verwendet, da es Bakterien sehr wirksam abtötet. In geringen Mengen kann Ozon die Lunge und andere Schleimhäute schädigen, sie schläfrig machen und sehr wahrscheinlich zu Kopfschmerzen führen.

Ozon hat den typischen leicht-säuerlichen Geruch von „Elektrizität“, wenn Sie schon einmal mit einer elektrischen Bohrmaschine oder einer Küchenmaschine gearbeitet haben, könnten Sie den charakteristischen Geruch von Ozon schon vernommen haben. Merke: Ionisierte Luft ist geruchlos.

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Qualitätskriterien für Luftreiniger

Um einen Luftreiniger Test durchführen zu können ist es natürlich wichtig, sich entsprechende Testkriterien auszuwählen. Glücklicherweise ist die Qualität von verschiedenen Luftreinigern abhängig von einigen konstanten Faktoren. Den Verbraucher interessiert in erster Linie die Wirksamkeit des Luftreinigers, die Verbrauchswerte und die Lautstärke. Zu den meisten Luftreiniger-Angeboten werden jedoch nur Wirkungsgrade der eingebauten Filter angegeben.

Wie sieht die Leistung des Luftreinigers im Einsatz aus?

Deshalb haben wir hier für Sie die Faktoren zusammengestellt, auf welche zu achten ist:

  1. Stromverbrauch

Interessant ist auch zu wissen, was der Luftreiniger in der kleinsten Stufe wirklich verbraucht. Diese Stufe werden Sie aufgrund der Laufruhe wohl am meisten nutzen. Auch wichtig: Wie sieht es mit dem Stromverbrauch im Standbay-Betrieb aus. Nicht jeder Hersteller leistet hierbei detaillierte Aufklärung. Zum Stromsparen kann auch eine externe oder integrierte Zeitschaltuhr im Luftreiniger beitragen, darauf sollte ebenfalls geachtet werden. Die Steuerung über eine Zeitschaltuhr ist meine präferenzierte Betriebsweise, die jedoch nicht bei allen Luftreinigern möglich ist.

  1. Die Effizienz der Partikelfilterung

Sagt die Anzahl der Filterstufen oder die Filterklasse des eingebauten Filters etwas über die Qualität des Luftreinigers aus? Viele Besitzer eines Luftreinigers sagen: Die Qualität eines Luftreinigers entscheidet sich nicht anhand der Anzahl der Filterstufen! Bei der Auswahl des Luftreinigers sollten Sie deshalb auf eine hohe Partikelfilterung des Gerätes achten. Ist die Größe der gefilterten Partikel möglichst gering, bspw. 0,5 Micron, ist das schon ein sehr guter Wert. Besser ist nur noch 0,3 Micron!

  1. Wie viel Quadratmeter reinigt ein Luftreiniger?

Nicht jeder Luftreiniger ist für den Einsatz in kleinen Räumen brauchbar. Achten Sie deshalb genau auf die Angaben, wie viel Quadratmeter der Luftreiniger verarbeiten kann

  1. Ozon-Geruch

Ozon (O³) wird von einigen Luftreinigern erzeugt. Ozon ist kurzweilige sehr aggressiv, zerfällt allerdings schnell auf natürliche Weise zu Sauerstoff (O²). Die Grenzwerte für Ozon sind von der EU bestimmt und liegen weit über dem Wert, bei dem Ozon als unangenehmer Geruch durch den Luftreiniger wahrgenommen wird. Sie können also ohne Sorge Ihren Luftreiniger einschalten.

  1. Kosten der verschiedenen Filter?

Aktivkohle-Filter müssen spätestens alle sechs Monate ersetzt werden, die Preise variieren erheblich von Hersteller zu Hersteller und können den Kaufpreis des Luftreinigers im Laufe der Nutzungszeit um einiges übertreffen. Tipp: Luftreiniger mit lebenslangen Filtern sind daher die bessere Alternative.

  1. Wie leise ist ein Luftreiniger?

Abhängig vom Anwendungszweck ist die Lautstärke sehr wichtig. Im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer soll es möglichst still sein. Hier kommt wieder die Zeitschaltuhr oder der Standby-Modus zum Einsatz. Nachts ist der Luftreiniger grundsätzlich ausgeschaltet, er wird erst vor dem Aufstehen aktiv, dann mindestens zweimal über den Tag verteilt sowie am Abend.

Bild von Szabolcs Molnar auf Pixabay

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