Teichfolie richtig verlegen und reparieren

Teichfolie richtig verlegen und reparieren

Die Bezeichnung Teichfolie umfasst eine spezielle Folie zur dauerhaften Abdichtung von Teichen aller Art. In erster Linie werden dabei natürlich Gartenteiche in Betracht gezogen, aber auch Bade-, Schwimm- sowie Fisch- und Koiteiche können mit einer Teichfolie ausgestattet werden. In der Regel werden entweder PVC, Polyehtylen oder auch Kautschuk für die Herstellung der Folie genutzt, während auf dem Markt Stärken von 0,5 bis 2 Millimetern erhältlich sind.

Teichfolie richtig verlegen

Mit richtiger Planung kann beim Verlegen vom Teichfolie wertvolle Zeit gespart werden. Um einen hochwertigen Schutz und Abdeckung zu gewährleisten, sollte die Folie natürlich wasserdicht sein. Um jedoch hohe Flexibilität zu gewährleisten, sollte sie zugleich weich, reißfest und dehnbar sein. Eine hochwertige Teichfolie ist zudem frostsicher und verträglich für Tiere, Pflanzen und die Fische im Teich. Dabei kann die Folie je nach verwendeten Materialien unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. So ist die PVC Folie als Rohware in der Regel 2 Meter lang und wird anschließend auf Maß konfektioniert. PVC Folien sind ab Stärken von 0,5 Millimeter erhältlich.

Teichfolie Materialien

Wie vieles im Garten gibt es natürlich auch für Teichfolie unterschiedliche Varianten. Insbesondere das Material spielt hier eine entscheidende Rolle. Je nach Beschaffenheit der Teichgrube für den Garten Teich und Anforderungen an UV-Stabilität empfehlen sich verschiedene Materialen für die Teichfolie.

PVC Teichfolien

Unter den Folien für die Teichabdeckung zählt die PVC-Folie zur Standard-Teichfolie. Diese Folie ist in unterschiedlichen Farben wie unter anderem blau, grün oder schwarz vertreten und kann mit Heizluft oder Quellschweißmittel verschweißt werden.

PE Teichfolie

Die so genannte PE-Teichfolie hingegen, welche aus Polyethylen angefertigt ist, findet ihre Verwendung vor allem in großen Teichen und ist nur in hochelastischer Ausführung für Gartenteiche geeignet.

PVC und Polxethylen

Im Vergleich zur PVC-Folie ist Polyethylen nicht nur leichter, sondern auch umweltfreundlicher, da bei der Herstellung keine Weichmacher benutzt werden. Jedoch ist PE steifer als PVC und passt sich daher nur schlecht Unebenheiten an. Dabei findet die PE-Folie sogar in Pflanzenkläranlagen ihre Verwendung, da sie besonders beständig gegen chemische sowie säurehaltige Medien ist.

Zusammenfassung: PE im Vergleich zu PVC ist …

  • leichter

  • umweltfreundlicher

  • steifer

  • schlechte Anpassung an Unebenheiten

Die natürliche Alternative: EPDM Teichfolie

Eine weitere Form der Gartenteichfolien stellt die EPDM-Folie dar, die auch Kautschuk- oder Gummifolie genannt wird. Sie zeichnet sich durch eine hohe Dehnbarkeit sowie UV-Stabilität aus. Sie kann sogar bei bis zu -45 Grad Celsius verlegt werden und ist auch für größere Teiche geeignet. Die Lebenserwartung bei einer derartigen Folie aus synthetischem Kautschuk beträgt sogar mehr als 50 Jahre.

Teichfolie verlegen

Teichfolie richtig schneiden

Ein gewissenhafter Schnitt erspart Arbeit beim Auslegen der Teichfolie. Zunächst gilt zu berücksichtigen, dass beim Verlegen der Teichfolie viel Zeit eingespart werden kann, wenn die Folie bereits auf Maß gefertigt ist. Falls die Grube für den Teich bereits ausgehoben wurde, muss die Folie so schnell wie möglich verlegt werden, damit beispielsweise Regen die Grube nicht zunichte macht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Folie selber im Teich zu verschweißen oder einen Fachschweißer zu beauftragen. Dabei sollte insbesondere berücksichtigt werden, dass Wartezeiten entstehen könnte, falls es beispielsweise regnet und nicht geschweißt werden kann.

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Tipps und Tricks für das Verlegen von Teichfolie

Schritt 1

Im ersten Schritt sollte zunächst Teichvlies verlegt werden. Dabei wird Teichvlies als Rollenware in der Regel geliefert. Er kann an den Rändern des Teiches beispielsweise mit Sand befestigt werden. Anschließend kann bereits die Folie verlegt werden. Dazu wird die Teichfolienrolle am Teichrand auf das Teichvlies gelegt. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Folie durch Ecken oder Steine nicht beschädigt wird. Ausgerollt wird die Folie am besten oben am Teichrand oder an den Stellen, wo sie vom Untergrund nicht beschädigt werden kann.

Schritt 2

Im nächsten Schritt kann die Folie auseinandergefaltet und in den Teich gezogen werden. Hierbei sollte das Vlies jedoch nicht verrutschen. Dementsprechend sollten die Verlegerichtung der Folie und des Vlieses angeglichen werden. Alternativ besteht die Option, die Teichfolie nicht oben am Rand, sondern längs in den Teich zu rollen und anschließend zu beiden Seiten der Teichgrube wieder hochzuziehen. Dabei sollten die notwendigen Anschlüsse für die Pumpen, den Bodenablauf sowie die Rohrdurchdringungen hergestellt werden.

Schritt 3

Wurde die Teichfolie verlegt, sollte der Teich nun nur zum Teil mit Wasser gefüllt werden. Erst nach einer längeren Wartezeit kann der Teich ganz gefüllt werden. Auch die Bepflanzung des Teiches sollte mit Bedacht durchgeführt. Manche Pflanzen brauchen viel Platz und sollten lieber in speziellen Körben gepflanzt werden. Außerdem muss auf die unterschiedlichen Blütezeiten geachtet werden. Selbstverständlich muss bei der Wahl und dem Einsetzen von Bewohnern des Teichs noch mehr Vorsicht walten gelassen werden.

Löcher in der Teichfolie  – was nun?

Bei Flecken oder gar Löchern in der Folie, sollte schnell gehandelt und die Teichfolie repariert werden. Die PVC-Folie lässt sich einfach flicken, wobei ein dauerelastischer Kraftkleber benötigt wird. Mit einem Stück Teichfolie und dem Kleber können die Risse oder kleinen Löcher schnell und einfach geschlossen werden. Falls von der Verlegung der Folie keine Reststücke übrig geblieben sind, können kleine Flicken der Teichfolie im Handel erworben werden.

Löcher in der Kautschuk Teichfolie

Bei einer Kautschuk-Folie gestaltet sich die Reparatur etwas schwieriger, wobei hier ein Komponenten-Kleber notwendig ist. Vor dem Klebevorgang sollte die Folie jedoch gereinigt werden, anschließend wird auf die betroffene Stelle ein Haftvermittler aufgetragen, auf dem wiederum doppelseitiges Klebeband kommt. Im letzten Schritt wird nun der Folienflicken auf das Klebeband aufgedrückt.

Bild von Couleur auf Pixabay

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