Wasser sparen im Garten – 5 Einfache Tipps für jeden

Durch den Verzicht auf Leitungswasser kann jeder Wasser und Kosten bei der Gartenpflege einsparen. Foto: andreyyalansky19 via Twenty20

125 Liter Trinkwasser verbrauchten die Deutschen durchschnittlich im Jahr 2019. Weniger als noch vor 30 Jahren, als der Pro-Kopf-Verbrauch bei 147 Litern im Jahr betrug.

Das ist eine positive Entwicklung, denn Wasser ist ein sehr wichtiges Gut. Auch wenn wir in Deutschland augenscheinlich mehr als genug davon haben – in anderen Teilen der Welt ist die Lage rund um das Thema Wasser deutlich weniger entspannt.

Hinzu kommt, dass die Kosten für Trinkwasser in Deutschland kontinuierlich steigen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie Hausbesitzer den Wasserverbrauch im eigenen Garten senken können – oder ob es vielleicht sogar möglich ist, den eigenen Garten so weit, wie es nur geht, ohne die Nutzung von Trinkwasser mit ausreichend Wasser zu versorgen.

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Tatsächlich kann jeder in seinem Garten Wasser einsparen – selbst wenn der Garten von der Bepflanzung und dem Aufwand her Ähnlichkeit mit dem Arrangement zum Beispiel der Landesgartenschau Würzburg 2018 hat. Wir von mein-haus-spart.de haben für Sie ein paar einfache Tipps parat, wie es am besten geht.

Wasser im Garten sparen – Unsere Tipps

Experten haben errechnet, dass ein durchschnittlicher Garten in Deutschland im Jahr zwischen 90.000 und 150.000 Litern Wasser braucht, um die Bewässerungsphase gut und gepflegt zu überstehen – über sämtliche Boden- und Pflanzenarten hinweg vom top gepflegten Rasen bis hin zu den Gemüsebeeten und den Rosenbüschen.

Mit einem großen Teich oder einem eigenen Pool im Garten kann sich die Menge des benötigten Wassers noch einmal deutlich erhöhen. Da ist es nur ein logischer Schritt, sich Gedanken darüber zu machen, wie man hier Wasser und damit Kosten einsparen kann – und den eigenen Garten damit auch direkt ein Stück weit nachhaltiger pflegen und betreiben kann.

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Wassersparende Gartenplanung

Zu einer wassersparenden Gartenplanung gehören in erster Linie die Auswahl der richtigen Pflanzen und die Platzierung der passenden Pflanzen an den richtigen Orten. So sollten Sie beispielsweise niemals Hortensien oder Rhododendren, die einen hohen Wasserbedarf haben, an einen heißen und sonnigen Ort einpflanzen. Diese Gewächse gehören an halbschattige Plätze, wo der Wasserverbrauch deutlich geringer ist und die Hitze die Pflanzen nicht so schnell austrocknet.

Stattdessen sollten mitten in die Sonne eher Steingartenpflanzen oder Steppenpflanzen gesetzt werden. Vor allem Tiefwurzler sind hier im Sommer sehr pflegeleicht, da sie sich ihre Feuchtigkeit aus tieferen Erdschichten holen.

Regenwasser auffangen & nutzen

Eine Regentonne haben die meisten Gartenbesitzer inzwischen im Garten stehen – dennoch ist das meist viel zu wenig, um auch über einen heißen Sommer hinweg mit Regenwasser den Garten zu versorgen. Hier kann es Sinn machen, in den Einbau einer unterirdischen Zisterne zu investieren. So haben Sie die Möglichkeit, im Herbst und Frühjahr Wasser zu speichern und dieses dann im Sommer zielgerichtet einzusetzen. Grundsätzlich ist Regenwasser viel zu schade, um es einfach im Erdboden versickern zu lassen. Zumal viele Pflanzen mit Regenwasser mindestens ebenso gut gedeihen wie mit Leitungswasser.

Ähnlich wie bei der Nutzung von Solarenergie haben Sie hier die Möglichkeit, die Bewässerung Ihres Gartens durch die Nutzung des Regenwassers auf natürliche Art und Weise so autark wie möglich zu gestalten.

Tipp

Ebenfalls eine Überlegung kann die Bohrung eines Brunnens sein. Hier entstehen einmal Kosten für die Bohrung und die anschließende Anschaffung der notwendigen Pumpe – dafür haben Sie in der Folge lediglich die Stromkosten für die Pumpe, wenn Sie das Wasser für Ihren Garten direkt aus dem Erdreich gewinnen.

Wasserspeicherung des Bodens verbessern

Ein Trick, der gerne auch bei großen Gartenbauevents wie der Landesgartenschau Würzburg 2018 angewendet wird, ist die Verbesserung der wasserspeichernden Fähigkeiten des Bodens. Das funktioniert beispielsweise, indem Sie Ihre Beete und die Bereiche unter den Büschen und Bäumen mulchen. Dadurch wird der Boden länger feucht gehalten und die obersten Bodenschichten werden von der Sonne nicht so schnell ausgetrocknet.

Auf dem Rasen kann es Wunder wirken, wenn Sie das gemähte Gras mulchen. Dabei wird das Gras sehr klein gehackt und dann auf dem Rasen liegen gelassen. Auch das verhindert ein allzu schnelles Verdampfen der Feuchtigkeit auf dem Rasen und in der obersten Bodenschicht.

Richtig Gießen

Wenn Sie die Pflanzen in Ihrem Garten gießen, sollten Sie darauf achten, stets nur den Wurzelbereich zu benetzen. Die meisten Pflanzen müssen dabei nicht einmal gewässert werden. Natürlich – nach einem heißen Sommertag brauchen viele Pflanzen auch mal etwas mehr Wasser. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass Sie das Wasser auch direkt dahin geben, wo es benötigt wird. Denn Wasser, das auf Blättern oder Blüten landet, kann zum einen den Pflanzen sogar schaden und wird gerade im Sommer eher verdampfen, als dass es die Pflanzen wirklich mit der benötigten Feuchtigkeit versorgt.

Rasen nur sparsam bewässern und nicht zu kurz schneiden

Bei der Bewässerung und Pflege des Rasens können Sie im Sommer gleich große Fehler begehen. Da wäre einmal das Schneiden des Rasens. Da der Rasen im Sommer bei ausreichender Wasserversorgung oftmals recht schnell wächst, schneiden viele Gartenbesitzer ihn gern auf die niedrigste Stufe. Das Problem dabei: Dadurch dass so nur noch eine sehr geringe Restbeschattung für den Boden vorhanden ist, verdampft auf dem Boden aufkommendes Wasser sehr schnell. Wenn Sie den Rasen ein wenig länger stehen lassen, ist das Klima unter dem Rasendach für den Boden deutlich besser, und die Feuchtigkeit kann besser im Rasen gehalten werden.

Fehler Nummer zwei ist die konkrete Zeit, in der Sie Ihren Garten bewässern. Mancher Gartenbesitzer lässt über Mittag den Rasensprenger laufen und wundert sich, dass der Rasen trotzdem nicht so richtig saftig und grün wirkt. Hier besteht das gleiche Problem – in der Mittagshitze verpufft ein Großteil der Feuchtigkeit, ehe sie dem Rasen wirklich zugutekommt. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihren Rasen nur am frühen Morgen oder in den Abendstunden bewässern – so kann die Feuchtigkeit länger auf dem Boden bleiben.

Fazit

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Wasser im eigenen Garten zu sparen. Viele davon entlasten auch den eigenen Geldbeutel erheblich – zumindest, wenn Sie aktuell Leitungswasser für den Garten nutzen.

Foto: andreyyalansky19 via Twenty20

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