Von Rollrasen bis Stäbchenparkett – Bodenbeläge richtig verlegen

Handwerker sind teuer und heutzutage teilweise nur sehr schlecht verfügbar. Oft muss man Monate auf einen Termin warten. Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Verbraucher dazu übergehen, selbst Hand anzulegen – zum Beispiel beim Verlegen neuer Böden. Alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Klebeparkett / Mosaik / Lamellenparkett verlegen

Parkettböden, die vollständig verklebt werden müssen, sind in der heutige Zeit weniger gefragt, als das kostengünstigere Fertigparkett, welches schwimmend verlegt wird. Wer sich jedoch einen geräuscharmen Parkettboden für sein zu Hause wünscht, der ein Leben lang hält, der sollte sich trotzdem für die hochwertigere Variante des vollständig verklebten Parketts entscheiden.

Die meisten Renovierenden lassen das Verlegen dieses Bodens von einem Fachmann bzw. Parkettleger durchführen, grundsätzlich kann dies natürlich aber auch, mit ein Bisschen handwerklichem Geschick, in Eigenleistung bewältigt werden.

Bevor man sich für das Verkleben des Parkettbodens entscheidet, gilt es zu bedenken, welchen Parkettklebstoff verwenden möchte. Entweder die etwas teureren wasserfreien Hybridklebstoffe oder die günstigeren lösungsmittelhaltigen Parkettklebstoffe. Personen mit Allergien gegen solche Lösungsmittel sollten daher unbedingt von dieser Art des Verlegens absehen.

Die Vorbereitung

Zunächst muss dafür gesorgt werden, dass der Untergrund, auf dem das Parkett verlegt werden soll, absolut trocken, eben, fest und ohne Risse sowie Löcher ist. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen zuerst kleinere Vorarbeiten durchgeführt werden, damit diese Voraussetzungen erfüllt sind, da es sonst bei der Verlegung recht schnell problematisch werden kann und sich die Probleme später nicht mehr bewältigen lassen.

Wenn der Boden vorbereitet ist, kann ein geeigneter Parkettkleber ausgewählt werden. Parkettkleber sind für verschiedene Untergründe erhältlich. Beachten Sie bitte unbedingt die Produktanweisungen bezüglich eventueller Ziehzeiten des Klebers oder dem Anrühren. Nur dann kann eine optimale Haftung des Klebers garantiert werden.

Die Verlegung

Die Verlegung beginnt mit dem Auftragen des Klebers auf dem Untergrund. Beginnen Sie damit in einer Raumecke und kämmen Sie den Kleber dann mit einem Zahnspachtel durch, um eine höhere Klebekraft zu erreichen. Dann können die ersten Parkettstäbe aufgelegt und angedrückt werden. Es ist sinnvoll, die Anfangsstücke vorher schon zurechtzuschneiden und zusammenzustellen, damit der Kleber während dieser Arbeiten nicht schon zu sehr antrocknet. Es ist nicht notwendig die Parkettstäbe noch untereinander zu verkleben. Zu den Wänden hin braucht auch der Boden eine Dehnungsfuge. Wenn sie dazu kleine, gleichgroße, hölzerne Klötze verwenden, schaffen Sie eine gerade Linie. Es ist hilfreich, eine Richtschnur zu spannen, an der sich die Verlegung orientiert, so ist das Halten der Richtung einfacher.

Der fertig verlegte und verklebte Parkettboden muss nun mindestens einen Tag lang trocknen, bevor mit den weiteren Arbeiten, dem Schleifen und Versiegeln, begonnen werden kann.

Das Schleifen

Für das Schleifen eines Parkettbodens ist eine geeignete Schleifmaschine nötig. Einen Parkettschleifer kann man im Baumarkt kostengünstig mieten. Lassen Sie sich dort auch über die richtige Körnung für Ihre verwendete Holzart beraten.

Bild: © bugra / stock.adobe.com

Begonnen wird dann mit dem Grobschliff, der für eine ebene Oberfläche sorgt und kleine Ungenauigkeiten des Verlegens beseitigt. Für den Grobschliff verwendet man Band- oder Walzenschleifmaschinen. Das Schleifen sollte in Bahnen, langsam, sorgfältig und unbedingt gleichmäßig erfolgen. Beginnen Sie in einer Raumecke und vermeiden Sie Richtungs- oder Tempowechsel, um ein sauberes Ergebnis zu erhalten.

Danach erfolgt der Feinschliff, für den es auch spezielle Schleifmaschinen gibt, die weniger Holz abtragen. Das Schleifen erfolgt dann wieder nach dem gleichen Prinzip. So genannte Eckschleifmaschinen benutzt man für die Ecken und Kanten. Für kaum zu erreichende Stellen gibt es spezielle Klingen oder Abziehmesser. Ist der Feinschliff erfolgt, sind die Schleifarbeiten am neuen Parkettboden beendet.

Die Versiegelung

Nach dem Schliff und dem Befreien von allem Staub müssen neue Parkettböden versiegelt werden, denn nur dann ist eine lange Haltbarkeit garantiert und der neue Boden kann zukünftig problemlos geputzt werden. Es ist ratsam, diese Tätigkeit von einem Fachmann durchführen zu lassen, denn um ein fehlerfreies Ergebnis zu erhalten, bedarf es an Übung und Erfahrung, bei dieser recht anspruchsvollen Tätigkeit.

Sollten Sie auch diesen Arbeitsgang in Eigenregie ausführen wollen, müssen sie den Lack in mehreren Gängen mit einer Rolle gleichmäßig auf dem Parkett auftragen. Es ist wichtig, sich an die Verarbeitungsrichtung zu halten, die sich dann im 2. und 3. Gang, jeweils um 90 Grad verändern sollte. Vermeiden sie unbedingt direkte Sonneneinstrahlung, da der Lack sonst ungleichmäßig aushärtet. An regelmäßiges Lüften sollten Sie aus gesundheitlichen Aspekten aber denken. Informieren Sie sich in der Produktanweisung über die Aushärtungszeit des Lacks, bevor Sie Ihren neuen Parkettboden begehen.

Bahnenware / Teppichböden / PVC Böden und Linoleum Böden verlegen

Ein neuer Fußboden verändert den Eindruck, den ein Raum auf seine Betrachter macht, meist sehr stark. Die dafür erforderliche Bahnenware bekommt man in vielen verschiedenen Materialien, Farben und Mustern. Wer sparen will oder muss, der versucht sich gern einmal daran seinen Teppichboden, PVC-Boden oder das Linoleum selbst zu verlegen. Damit spart man tatsächlich eine Menge Geld, aber man sollte doch einiges beim Arbeiten beachten.

Natürlich sind die verschiedenen Fußbodenbeläge ganz unterschiedlich in ihrer Art und in den Bestandteilen, aus denen Sie bestehen. Aber das Verlegen gleicht sich relativ, so dass man eine allgemeine Anleitung für das Arbeiten mit Bahnenware geben kann.

Zuerst einmal einige grundsätzliche Überlegungen

Linoleum sollte man immer verkleben, Teppichboden und PVC kann man in kleineren Räumen auch mal lose auslegen, obwohl diese Vorgehensweise nicht immer optimal ist. Im Allgemeinen wird die Bahnenware mit parallel geschnittenen sauberen Kanten verkauft. Dabei kann es sein, dass man bei bestimmten Mustern auch einmal nachschneiden muss. Wenn das der Fall sein sollte, wäre es sicher eine Überlegung wert, hier doch einen Profi zu beauftragen, der das entsprechende Werkzeug und auch die nötige Erfahrung mitbringt. Auch bei sehr großen Räumen sollte man sich gut überlegen, ob man sich an diese doch recht anspruchsvolle Arbeit wagt.

Wenn man sich entschieden hat, das Verlegen der Bahnenware selbst zu übernehmen, sollte der erste Blick dem Untergrund dienen. Dieser muss nicht nur sauber und trocken, sondern auch eben und ohne Risse sein. Wird der Belag auf einen alten Untergrund aufgebracht, dann sollte dieser an allen Stellen fest mit dem Fußboden verklebt sein. Ist irgendwo eine lose Stelle, hilft es nichts: Das alte Zeug muss raus. Dazu gehören natürlich auch die Kleberreste vom Vorgängerbelag.

Bei Zementfußboden ist besonders darauf zu achten, dass sich später keine Stückchen lösen können. Darum sollte man einmal mit Hammer und Drahtbürste den ganzen Untergrund auf Festigkeit überprüfen. Unebenheiten, Risse und Löcher kann man mit Fließspachtel ausbessern. Ist der Raum nicht unterkellert, sollte man überlegen, ob man nicht noch zusätzlich eine Isolierschicht aufbringt, damit keine Feuchtigkeit von unten aufsteigen kann.

Bei vorhandenen Holzfußböden kann es durchaus passieren, dass man nach geraumer Zeit die alten Dielen unter der Bahnenware erkennen kann. Das ist ein unschöner und unerwünschter Anblick. Daher wäre es in diesem Fall angebracht, eine Abdeckung aus fugenlos verlegten Spanplatten anzubringen. Diese sind mit Nut und Feder versehen, können direkt auf den Holzboden geschraubt werden und sorgen für einen gleichmäßigen Untergrund. Wollen Sie Ihren Belag in einem Raum mit Fußbodenheizung verlegen, sollten Sie sich unbedingt vor dem Kauf darüber informieren, ob die Bahnenware, die sie sich vorstellen, auch dafür geeignet ist.

Bild: © goodluz / stock.adobe.com

Vor dem Verlegen sollte der Belag mindestens 24 Stunden ausgerollt im Raum liegen. Dadurch kann er sich glätten und an die herrschenden Temperaturverhältnisse anpassen. Als Mittelwert für eine angebrachte Arbeitstemperatur wird 18 Grad Celsius vorgeschlagen. Reicht der Platz nicht um den Belag auszurollen, dann sollte man die Bahnenware locker aufgerollt hinstellen. Das ist immer noch besser als die Rolle im Liegen zu lagern, da sie sich durch ihr Eigengewicht meist selbst zusammendrückt.

Bevor Sie mit dem Zuschneiden beginnen, sind weitere Überlegungen nötig. Verlegen Sie die Bahnen möglichst so, dass die Nähte quer zum vorhandenen Lichteinfall liegen. Dadurch sind die einzelnen Bahnen später nicht so auffällig zu erkennen. Das ist natürlich nicht immer möglich. Vor allem wenn die Fenster des Raumes an den Wänden im rechten Winkel zueinander angebracht sind. Dann sollten Sie sich vielleicht für die hellere Raumseite als Richtlinie entscheiden.

Bevor Sie mit dem Scheiden anfangen, messen Sie den Raum bitte noch einmal gründlich aus. Als grundlegende Maßgabe plant man für jede zukünftige Naht drei Zentimeter ein. Bei längeren Strecken von Wand zu Wand sollet man pro Bahn auch noch einmal drei Zentimeter hinzu rechnen.

Sie können bei kleineren Räumen natürlich auch die Rolle des Belages von Wand zu Wand ausrollen. Während die Bahnenware am Anfang glatt abschließen sollte, wird sie sich an der gegenüberliegenden Wand wölben. Dort wird nun mit Hilfe einer Markierung die genaue Länge festgestellt. Wer ganz genau arbeiten will, trägt erst einmal 15 Zentimeter vom Rand des Zimmers aus gesehen auf seiner Bahn ab. Das sollte allerdings mit einem Stift geschehen, der sich hinterher wieder entfernen lässt, da die Markierung auf der Oberfläche de Belages erfolgt. Dieser wird dann etwas zurückgezogen und wenn man, zu seinem vorhandenen Anstich, noch einmal 15 cm dazu addiert, erhält man den genauen Abstand zur Wand. Damit haben Sie die korrekte Bahnenlänge erhalten und können den Überstand mit einem scharfen Teppich- oder Cuttermesser abschneiden. Als Hilfsmittel kann hier ein festes Stahllineal dienen.

Wenn alle Bahnen fertig geschnitten sind, kann man sich an das Verkleben wagen. Wichtig ist, dass alles erst einmal so liegt, wie es dann auch angeklebt werden soll. Nun schlägt man die Bahnen der einen Seite bis zu Mitte zurück auf den Untergrund wird dann der Kleber mit Hilfe einer Spachtel gleichmäßig aufgetragen. Beachten Sie, dass keine Rückstände vom Schneiden den Untergrund verunreinigen. Nach der entsprechenden Wartezeit wird der Belag sorgfältig ausgelegt und gleichmäßig angedrückt oder besser noch verrieben. Sie arbeiten nun eine Bahn neben der Anderen ab. Mit der zweiten Seite des Raumes wird dann ebenso verfahren.

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Laminatboden richtig verlegen

Vorbereitung

Zu Beginn der Arbeiten steht natürlich der Kauf des Laminats an. Entsprechende Beratung und wichtige Informationen zum Thema Laminat bietet Ihnen der Fachhandel. Sie sollten sich also Zeit bei der Auswahl des neuen Bodenbelages nehmen. Wichtig ist, dass das Laminat nach dem Kauf gemäß den Herstellerangaben gelagert wird. Es sollte mindestens zwei Tage in dem Raum liegen, in dem es später verlegt wird. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Ort nicht zu kalt ist und keine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist.

Werkzeuge / Materialien

Zugeisen, Schlagholz, Holzkeile, Teppichmesser, einen Winkel, Bleistift, Hammer, Stichsäge. Ferner wird eine entsprechende Trittschalldämmung aus PE-Schaum, Holzleim, Klebeband und das Laminat benötigt.

Verlegung der Trittschalldämmung

Bevor Sie mit der Verlegung des Laminats beginnen können, muss eine geeignete Trittschalldämmung auf dem festen, trockenen und sauberen Untergrund verlegt werden. Die Dämmung lässt sich sehr leicht mit einem Teppichmesser schneiden. Sie sollte in Bahnen verlegt werden. Dabei ist es wichtig, dass die einzelnen Bahnen nicht überlappend verlegt werden. Die entstandenen Fugen, die möglichst klein zu halten sind, sollten dann mit dem Klebeband überklebt werden.

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Verlegen des Laminats

Das Laminat sollte aus optischen Gründen der Längsrichtung nach, parallel zum Lichteinfall der Wohnung, verlegt werden. Sie sollten mit dem Verlegen des Laminats in einer Ecke des Raumes an einer geraden Wand beginnen. Wichtig ist, dass Sie zunächst die Längsfeder des Laminats, welches in der ersten Reihe liegen soll, mit einer Stichsäge absägen. Verlegen Sie die einzelnen Bretter dann mit Hilfe des Hammers und dem Schlagholz, bis kein ganzes Stück Laminat mehr in die Reihe passt. Sie sollten dann ein entsprechendes Stück mit der Stichsäge zuschneiden. Beachten Sie bitte, dass das Laminat ca. 1 cm kürzer sein sollte, da das Material arbeitet. Die Holzkeile sollten dazu verwendet werden, ausreichend Abstand zu allen Wänden (ca. 1 cm) zu halten. Nach dem Zuschnitt verbindet man das zugesägte Stück mit dem Hammer und dem Zugeisen.

Da bei der Verlegung des Laminats immer ein entsprechender Versatz der einzelnen Stücke vorhanden sein sollte, beginnt man die zweite Reihe mit dem Reststück der ersten oder schneidet sich ein ca. 45 cm langes Stück zu.  Nun wird die zweite Reihe exakt so verlegt wie die erste. Verlegen Sie danach Reihe für Reihe bis Sie an der gegenüberliegenden Wand angekommen sind. Im Idealfall passt die letzte Reihe exakt so, dass lediglich der geforderte Abstand zur Wand besteht. Sollte dies nicht der Fall sein muss erneut die Stichsäge ihr Werk verrichten.

Klickböden richtig verlegen

Klickböden gehören zur Art der leimlosen Verlegung. Besonders bei Laminatböden bietet es sich an, sie in den Räumen, die nicht zum Eigentum gehören, also z. B. in Mietwohnungen, einen Laminat Klickboden zu verlegen. Der Vorteil dieser leimfreien Verlegetechnik besteht darin, dass die Elemente nur ineinander gehakt werden und so auch leicht wieder auseinander gebaut werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass schadhafte Stellen ohne großen Aufwand ausgetauscht werden können. Letztlich ist sogar ein Umzug mit einem Klickboden Laminat möglich. Was problemlos abzubauen ist, lässt sich an anderem Ort auch wieder aufbauen.

Das Verlegen eines Klick Parketts ist gerade auch bei einem Umzug deshalb interessant, weil die neuartige Verlegetechnik bedeutet, dass der Boden sofort belastbar ist. Hat man den Boden ausgelegt, kann er sogleich begangen werden und auch die Möbel können in der neuen Wohnung gleich aufgebaut werden. Auch in puncto Kratzfestigkeit stehen Klickböden anderen Verlegearten nichts nach.

Klickböden gibt es für Laminat-, Kork-, Parkettböden. Das Prinzip des Klickbodens besteht in einer Nut und Feder Verankerung, wobei die Feder in der Nut durch Niederdrücken eingeklickt wird. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Klickböden besteht allein darin, dass die namengebenden Materialien auf Trägermaterialien auch HDF genannt, aufgezogen sind.

Besonders Kork Klickböden eignen sich nicht für Feucht- und Nassräume, sonst aber für alle Wohnbereiche. Dadurch ist er auch für Fußbodenheizung geeignet, bietet eine natürliche Fußwärme, ist trittelastisch, schall- und wärmedämmend, strapazierfähig und pflegeleicht. Auch bei den Kork Klickfertigparkett gibt es unterschiedliche Auflage-stärken, die durch mehr Oberflächenkork die gewohnt angenehmen Eigenschaften des Korks zusätzlich positiv verstärken. Auch in Gestalt des Printkork Klickfußbodens ist dieser Boden erhältlich. Dabei werden alle positiven Eigenschaften von Kork kombiniert mit der Möglichkeit durch moderne Drucktechniken ein spezielles Design zu gestalten. Dass dieser Boden auch geklickt wird, ist fast selbstverständlich.

Will man dagegen Laminat verlegen, gilt es einige Verhaltensmaßregeln zu beherzigen. So sollen Pakete nicht hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden, wie dies geschähe, würde man sie lange Zeit vor dem Verlegen öffnen. Verlegt man Laminat Klickböden im Winter, sollte man dafür sorgen, dass eine einheitliche Temperatur von 18 Grad besteht.

Auch Klickböden aus Kautschuk haben sich mit dem Namen „Celasto“ inzwischen etabliert. Seit 125 Jahren hat sich das Material besonders dort bewährt, wo Böden besonders strapaziert werden. Er ist unempfindlich gegen kürzere Hitzeeinwirkungen, Säuren und andere Belastungsstoffe und eignet sich sowohl für den Industrie Bereich wie für eine Arzt Praxis, ein Labor etc.

Für viele Wohnbereiche, in denen häufige Belastungen durch Flecken vorkommen wie z. B. in Kinderzimmern, bieten sich Klickböden aus Linoleum an, die in vielen Farben zur Verfügung stehen. Unter dem Namen „Lino Plus“ ist eine Linoleum Variante auf dem Markt, die mit einer zusätzlichen Kork-Trittschalldämmung ausgestattet ist und obendrein eine bakteriostatische Wirkung besitzt. Dieser Bodenbelag ist für alle sehr stark strapazierten Böden in öffentliche n Einrichtungen geeignet.

Vinyl Klickböden bestechen dadurch, dass sie besonders dünn und unauffällig sind. Sie sind aufgrund ihrer Eigenschaften besonders für vielbesuchte Räume geeignet.

Alle Klickböden sind problemlos abzusaugen und staubfrei zu reinigen. Mit einem feuchten Lappen (kein triefend nasses Wischtuch!) kann zu jeder Zeit für perfekte Hygiene und Sauberkeit gesorgt werden. Das kommt u. a. auch Allergikern zu Gute. Vinylan von Fa. Ziro war einer der ersten Vinylböden auf dem Markt, nach erfolgreicher Einführung sprangen immer mehr Hersteller auf den Zug auf, so dass es jetzt eine Vielzahl von Vinyl Klickböden gibt.

Vor allem, weil er Klebstofffrei zu verlegen ist, werden keine weiteren Schadstoffe verbreitet. Ökologisch gilt, dass keine Bäume extra abgeholt werden müssen. Neu ist bei der Herstellung von Klickböden auch, dass ihnen die Erfindung einer neue Technologie zu Hilfe kommt: die der Nanotechnik. Dennoch gilt: Alles, was gut funktioniert, muss auch seinen Preis haben. Deshalb ist darauf zu achten, dass man nicht gerade den billigsten Klickboden (hier unabhängig von der Ausführung) kauft, dessen Federn vielleicht doch nicht die erwünschte Stabilität haben oder die Passgenauigkeit zu wünschen übrig lässt, sondern einen robusten Laminatboden. Der liegt im Preis bei ca. 12 Euro / m².

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Danach muss man noch mit Beträgen für die Vorbereitung des Untergrundes rechnen, es sei denn, man möchte den Klickboden auf einem vorhandenen Teppichboden auslegen. Dann muss man eigentlich nichts mehr machen, denn der Teppichboden wirkt sowohl als Feuchtigkeitsbremse wie als Trittschalldämmung. Aber hier ist Vorsicht geboten, aus zwei Gründen: Teppichböden haben eine Florrichtung, der Laminatboden wandert beim Betreten in diese Richtung! Zweitens ist es sehr unhygienisch, da unter Laminatboden der Teppichboden durch Bakterienzersetzung miefen kann!

Ist ein solcher Teppichboden aber nicht vorhanden, muss man durch spezielle Folien für Schutz vor Feuchtigkeit auch Dampfbremsfolie genannt und Trittlärm sorgen. Diese Anschaffungen sind aber nicht besonders teuer und auch für eine Laien leicht auszuführen. Am besten besorgt man sich mit dem Boden noch die passenden Fußbodenleisten, damit man die Ränder nicht nur zusätzlich befestigt oder evtl. vorhandene Kabel verstecken kann, sondern damit das Ganze auch optisch passend erscheint.

Letztlich aber benötigt man noch für das Verlegen von Klickböden entsprechendes Werkzeug. Holzsägen dürfen manuell oder elektrisch sein. Zugeisen, Hammer, Bleistift und spezielle Abstandhalter gehören hier zum Repertoire. Das meiste davon dürfte in jedem Heimwerker Haushalt vorhanden sein. Abstandshalter( speziell für das Ausrichten der ersten Reihe) und Zugeisen müssen evtl. beim ersten Verlegen eines Klickbodens dazu gekauft werden. Gleich können Sie auf einem Klickboden spazieren gehen und Ihre Möbel aufstellen. Viel Spaß beim Klicken.

 

Kork Verlegung / Korkplatten mit Haftkleber verkleben

Zur Wohnbehaglichkeit und einem positiven Raumklima trägt der Fußbodenbelag mit seinem verhältnismäßig großen Anteil an der Wohnoberfläche des Raumes einen Großteil bei. Gerade deswegen ist es wichtig bei der Auswahl des Fußbodens auf emissions- und schadstoffarme Stoffe zu achten. Am besten hierfür geeignet sind ökologische Fußbodenbeläge wie z. B. Kork.

Richtige Verlegung von Korkfußböden (Verklebung von Korkplatten)

  1. Der Untergrund

Grundsätzlich lässt sich Kork auf allen ebenen, dauertrockenen, rissfreien sowie zug- und druckfesten Böden verlegen, dabei gilt, je glatter der Untergrund ist, desto schöner wird auch das Endergebnis. Zur Verwendung von Betonestrichen, Anhydritestrichen und Trockenestrichsystemen wird geraten, wenn es Unebenheiten im Boden gibt, die begradigt werden müssen. Es ist von höchster Wichtigkeit, den Untergrund optimal vorzubereiten, wobei grundsätzlich auf allen Böden verlegt werden kann, nur müssen diese speziell vorbereitet werden. So ist es bei Fliesen nicht möglich sofort zu verlegen, da sich die Kacheln nach einiger Zeit durchdrücken würden. Auch bei einem alten Dielenfußboden müssen deshalb erst einmal die Lücken im Boden durch Spachtelmasse egalisiert werden.

  1. Das richtige Werkzeug

Es ist wichtig, vor dem Verlegen alle nötigen Werkzeuge bereitliegen zu haben, dazu gehören Bleistift, Zollstock, ein Metalllineal, Japanspachtel, Richtlatte, eine Klebstoffauftragswalze, eine Lackauftragswalze, eine Andruckwalze, ein Teppichmesser mit Ersatzklingen, zwei Pinsel und ein Gummihammer.

  1. Vorbereitung von Platten und Untergrund

Etwa 24 Stunden vor der Verlegung sollte man die Korkplatten auspacken und im Verlegeraum aufstapeln. So können sich die Platten auf Raumtemperatur erwärmen und ihre Feuchtigkeit an die Raumluft anpassen. Auch beim Auftragen des Haftklebers ist darauf zu achten, dass dieser die gleiche Temperatur wie die Korkplatten hat.

Bild: © Andreas Koch / stock.adobe.com

Aufgetragen wird der Haftkleber auf die Rückseite der Platten mit einer Klebstoffauftragswalze. Es ist zu beachten, dass der Klebefilm die Plattenseite zwar vollständig bedeckt, jedoch sollte er so dünn wie nur möglich aufgetragen werden. Nach dem Auftragen können die Platten längsseits gelagert werden und der Kleber so lange ablüften, bis dieser transparent geworden ist. Nun macht man das gleiche mit dem Untergrund und wartet auch hier bis der Klebefilm transparent geworden ist.

  1. Die Verlegung

Abhängig von der Form des Raumes muss mit der Richtlatte ein Linie im Abstand von einer Plattenreihe zur Wand gezogen werden. Wobei bei rechtwinkligen Räumen zu beachten ist, dass diese Linie nicht schräg zur Tür verläuft. Die Korkplatten werden nun entlang der Linie passgerecht gelegt und eingedrückt. Wichtig hierbei ist, dass man immer nur einen Versuch hat, da sich der Verbund zwischen Platten und Untergrund nicht wieder lösen lässt. Abschließend fährt man nun mit der Andruckwalze mittig über die Stöße, wobei man um den Druck der Walze zu erhöhen seinen Fuß auf diese stellen kann. Der Gummihammer kommt an Stellen zum Einsatz, wo die Andruckwalze nicht hinkommt.

  1. Versiegelung des Korkbodens

Mit der Versiegelung des Korkbodens wird nun erst die Nutzfläche geschaffen. Es dürfen sich keinerlei Verschmutzungen mehr auf der Oberfläche befinden, da diese für immer von der Versiegelung eingeschlossen wären. Die erste Schicht der Versiegelung besteht aus einem Wasserlack, den man an den Ecken und Kanten mit einem Pinsel aufträgt und mit dem Lackroller die große Fläche versiegelt. Das Auftragen von 4 Schichten Versiegelung ist nötig, jedoch braucht eine Schicht 3 – 4 Stunden um zu trocken, was das Auftragen von 2 Schichten pro Tag möglich macht. Sobald die letzte Schicht nach 7 Tagen getrocknet ist, ist der Boden begehbar und das Verlegen des Korkfußbodens abgeschlossen.

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Parkett schleifen und versiegeln kann jeder mit etwas handwerklichem Geschick

Wenn Parkett neu versiegelt oder geölt werden soll, muss zuerst die alte Schicht abgetragen werden. Bei neueren Böden reicht es, wenn eine glatte Oberfläche geschaffen wird, bei älteren sollte jedoch bis auf die Holzschicht abgeschliffen werden.

Dazu sind im Regelfall vier bis fünf Schleifgänge erforderlich. Zuerst sollten jedoch alle Möbel und Gegenstände entfernt werden um eine freie Arbeitsfläche zu erhalten. Auch Fußleisten müssen abmontiert werden. Es ist wichtig den Boden auf vorstehende Nagelköpfe zu überprüfen, da diese nicht nur das Schleifmaterial beschädigen können, sondern sogar durch Funkenbildung den Beutel mit dem Schleifmehl entzünden können.

Ist der Boden nicht stark beschädigt, sondern weist nur Laufspuren auf oder soll einheitlicher wirken, so reicht ein einmaliges Abschleifen, damit der Lack aufgeraut wird und sich mit der neuen Schicht verbinden kann. Alle anderen Arbeit erfordern mehrmaliges Abschleifen. Normalerweise werden größtenteils Bänder der Körnung 24 – 36 – 60 – 100 benutzt, wobei für den Grundschliff Korn 24 verwendet wird. Nach dem Grundschliff sollten keine Farbreste oder Überstände vorhanden sein. Mittel- und Feinschliff sorgen dann für eine glatte Oberfläche.

Die Schleifrichtung ist vom Parkett abhängig

Einfachen Dielenboden schleift man parallel zum Dielenverlauf. Sind die Unebenheiten allerdings sehr groß, so kann man auch diagonal schleifen, um sie schneller zu beseitigen. Es ist äußerst wichtig die Schleifmaschine ruhig und kontinuierlich zu bewegen. Solange sie in Betrieb ist und Kontakt zum Boden hat, darf man keinesfalls stehen bleiben oder die Richtung wechseln. Auch sollte man die Walze zu Beginn und Ende jeder Spur kurz anheben und erst nach dem Spurwechsel vorsichtig wieder heruntergelassen werden. Zwangsläufig ergibt sich bei der Arbeit ein Rand von ca. 1 m. Dieser wird in umgekehrter Richtung geschliffen. Der Übergang sollte in Richtung des Lichteinfalls liegen, damit er nicht so auffällt.

Die verbleibenden Ecken und Ränder werden mit einem Tellerrandschleifer und der gleichen Körnung wie im restlichen Raum geschliffen. Der letzte Schritt erfolgt auch hier mit 100er Körnung. Vor der letzten Schleifung sollte man jedoch auf Fugen und Risse achten und diese mit Fugenkittlösung spachteln. Nachdem die Masse getrocknet ist, wird die letzte Schleifung vorgenommen.

Eine Versiegelung besteht normalerweise aus einer Schicht Grundierung und zwei Schichten Lack. Zuerst sollte der Boden sehr gründlich gesaugt werden. Dann trägt man die Grundierung mit einer kurzflorigen Walze so auf, dass man von der Lichtquelle weg arbeitet. Nach ungefähr vier Stunden (Herstellerangaben beachten) erfolgt die erste Lackschicht, die genauso wie die Grundierung aufgetragen wird. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Anschließend muss man erneut schleifen (125er Körnung), gründlich saugen und die zweite Schicht auftragen. Nach ungefähr 12 Stunden ist der Boden wieder begehbar und nach zwei Wochen sind auch scharfe Putzmittel für ihn kein Problem mehr. Eine dritte Schicht macht den Boden besonders widerstandsfähig.

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Linoleumboden – ein ökologischer Fußboden?

Der Linoleumboden erreicht immer größere Maße an Beliebtheit. Erfunden wurde er 1860 vom Engländer Frederick Walton, dessen entwickeltes Herstellungsverfahren fast gänzlich heute noch so praktiziert wird. Der Namensgeber und gleichzeitig wichtigster Bestandteil des Bodenbelages ist das Leinöl, gewonnen aus den Leinsamen der Flachspflanze, heißt es im lateinischen “oleum lini” (oleum = Öl, lini = Lein).

Linoleum wird so gut wie nur aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wie schon erwähnt Leinöl und außerdem Harze, Holz- ,Kork- sowie Kalksteinmehl, aufgetragen auf eine Jutegewebeschicht. Der ökologische Wert dieses Bodenbelages ist also nicht zu unterschätzen.

Vorteile des Linoleumbodens

Ein großer Vorteil des Linoleumbodens ist der Hygienefaktor. Er ist antibakteriell und so unempfindlich gegenüber Bakterien, Schimmel – und Hefepilzen. Ein weiter Vorteil ist die einfache Reinigung: saugen, feucht wischen und kehren stellen keine Probleme dar.

Früher galt Linoleum als äußerst trist, heutzutage ist die Farbauswahl riesig und die Kombinationsmöglichkeiten nahezu unendlich. So kann man beispielsweiße verschiedene Farben ineinander setzen und Muster erhalten, die sich über den kompletten Boden erstrecken oder mit gezielt gesetzten Einsätzen eindrucksvolle Blickfänge schaffen. Aber der wohl größte Vorteil des Linoleums ist die hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse. Kriegt der Boden dennoch mal eine Delle ab, z. B. durch Fallenlassen eines schweren Gegenstandes, bildet diese sich nach einiger Zeit nahezu ganz bis komplett zurück. Ein Grund, der Linoleum gerade für Räumlichkeiten mit vielen Einflüssen, z. B. Sporthallen, Krankenhäuser, Büros,  Wohnungsbau so interessant macht.

Regeln beim Verlegen von Linoleum

Beim Verlegen von Linoleum sollte nie selbst Hand angelegt sondern auf professionelle Hilfe zurückgegriffen werden. Handwerkliches Geschick sowie ausreichend Vorkenntnisse und das beachten einige essentieller Regeln sind Voraussetzung, um den Bodenbelag richtig zu verlegen. Das erste Kriterium für die Verlegung ist der Untergrund. Er muss gerade, fest, trocken und frei von Rissen sein. Ist dies gegeben, so kann man das Verlegen unter Beachtung folgender Regeln beginnen:

  1. Die Unterbodentemperatur sollte mindestens 15° Celsius betragen.
  2. Die Raumtemperatur sollte bei mindestens 18 ° Celsius liegen.
  3. Die relative Luftfeuchtigkeit nicht niedriger als 40 % und nicht höher als 65% sein.
  4. Die zugeschnittenen Linoleumrollen sollten vor der Verlegung leicht aufgerollt 24 Stunden in dem Raum ruhen.
  5. Die verwendeten Klebstoffe sollten möglichst schnell abbinden.
  6. Beim Verkleben muss darauf geachtet werden, dass sich unter dem Linoleum keine Hohlräume bilden, eingeschlossene Luft muss seitlich herausgestrichen werden um später ein ebenmäßiges Ergebnis zu erhalten.
  7. Das Abdichten der Nähte sollte frühestens zwei Tage nach dem Verkleben geschehen.

Bei dieser Vielzahl von Regeln die unbedingt beachtet werden sollten wird klar, warum ein Laie besser nicht selbst ans Werk gehen sollte.

Reinigung und Pflege von Linoleum

Um für den Verbraucher die Reinigung und Pflege möglichst einfach zu gestalten und den Boden vor Bauschmutz zu schützen, wird in der Regel schon vom Hersteller eine Oberflächenbeschichtung aufgebracht. Ist dies nicht der Fall, wird sie nach dem Verlegen nachgeholt um den Boden zu Versiegeln und weniger anfällig zu machen. Die so genannte Erstpflege bereitet den Boden einerseits auf folgende Reinigungen vor und schützt ihn andererseits.

Die Reinigung des Linoleumbodens erweist sich als äußerst einfach: kehren, wischen und saugen verträgt der Bodenbelag ohne Probleme. Früher musste der Boden außerdem gebohnert werden, dies ist heutzutage dank der Schutzschicht allerdings nicht mehr nötig.

Ist der Boden frisch verlegt, so tritt häufig ein so genannter „Reifeschleier“ auf, der eine gelbliche Verfärbung über die eigentlichen Farben legt. Diese Verfärbungen können nicht durch putzen entfernt werden sondern verschwinden durch Lichteinfall von alleine wieder. Dies kann, je nach Lichtintensität, wenige Tage bis mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Auch kann es vorkommen, dass einige Stellen längere Zeit benötigen, wenn sie weniger Licht abbekommen als andere, dadurch wirkt der Boden unregelmäßig, nach einiger Zeit gleicht sich dies wieder aus und das Linoleum erhält eine schöne, gleichmäßige Färbung.

Verwendung von Linoleum

Die Einsatzbereiche sind so vielfältig wie das Linoleum selbst. War es früher noch verpönt und kam Hauptsächlich in Krankenhäusern zum Einsatz, so sind heute fast keine Grenzen gesetzt. Ob im privaten Haushalt, Turnhallen, Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude, es gibt praktisch keine Ausnahmen. Lediglich in Bädern sowie Duschen wird auf Linoleum verzichtet.

Arten von Linoleumböden

Es gibt für jedes Einsatzgebiet den passenden Linoleumboden. Wem das Verlegen zu kompliziert ist, der kann mittlerweile auch auf Einzelpaneele oder Fertigfußboden ähnliche Trägermaterial enthaltend wie Laminatboden,  zurückgreifen, die Einfach mit Nut und Feder zusammengesteckt werden und so z. B. einfacher mit Farben experimentiert werden kann und bei Nichtgefallen oder Kaputtgehen ein einfacher Austausch von Einzelelementen möglich ist. Diese Klicklinoleum-Böden werden sehr gerne genommen, da diese schwimmende Verlegung viel einfacher ist als Bahnenware mühsam zu zweit auszulegen. Eine weitere Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, sind Intarsien. Bilder, Logos, Schriftzüge etc. lassen sich so einfach in den Boden einarbeiten. Die Muster werden haargenau ausgeschnitten und in den Boden eingefügt, Schnittkanten und kleine Lücken werden verschmolzen bzw. aufgefüllt.

Eine andere Art des Linoleums ist das elektrisch leitfähige Linoleum, das insbesondere in OP – Sälen oder Räumen, bei denen ein elektrisch leitfähiger Boden ein Muss ist (z. B. bei der Herstellung von Elektroteilen), zum Einsatz kommt.

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Estrich in seiner Vielfältigkeit

Bereits in der Antike wurde schon mit einer Form von Estrich gearbeitet. Das unterirische Wassersystem ist hier das beste Beispiel. Ein regelrechtes Kunstwerk konnte nachgewiesen werden. Durch die Verbindung mit Mörtel konnte so die Versorgung einer ganzen Stadt reguliert werden. Der ausreichende Wasserbedarf war vorhanden. Überschüssiges Wasser wurde in Auffangbecken geleitet, um sie als Reserven, zur Verfügung zu haben. Der Mörtel, der in der heutigen Zeit für den Estrich benötigt wird, wurde damals vorwiegend zu Verbindungen von Mauersteinen verwendet.

Estrich ist ein einfach zu verarbeitender Baustoff. Die Aufbereitung nimmt in der Regel wenig Zeit in Anspruch. Es handelt sich bei Estrich um einen fugenlosen Rohbelag. Er härtet nach relativ kurzer Zeit, nach dem Aufbringen, aus. Für die unterschiedlichen Verwendungszwecke gibt es diverse Arten. Das Mischungsverhältnis ist 1:3. Das bedeutet ein Teil Zement und zwei Teile Sand. Die zuzuführende Wassermenge richtet sich nach dem Verwendungszweck.

Verlegung von Estrich

Bezüglich des Verlegens von Estrich wird unter zwei Einbautechniken unterschieden. Es gibt den Fließ-Estrich und den Trockenestrich. Der Fließ-Estrich wird auf die gereinigte Oberfläche aufgebracht und anschließend gleichmäßig verteilt. So lassen sich auch kleinste Unebenheiten ausgleichen. Häufig ist dies die Grundlage für das eigentliche Obermaterial wie Parkett, Laminat oder auch Fliesen verwendet. Auf Baustellen wird der Fließ-Estrich meist als Trockengemisch geliefert. Erst vor Ort wird er mit Wasser angerührt. Die Trocknungszeit ist je nach der Lage und den äußeren Bedingungen erst nach Tagen getrocknet.

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Der Trockenestrich hingegen wird in vorgefertigten Platten geliefert. Vorteile bestehen in den integrierten Dämmstoffen. Allerdings ist es ungeeignet, wenn eine plane Oberfläche nötig ist. Diese Variante bietet sich eher zum Trockenbau an. Gipskartonplatten, Faserplatten und auch Gipsfaserplatten sind hier als Vertreter zu nennen. Die Arbeitsweise mit Trockenestrich bietet aber den Vorteil, dass gleich nach dem Verlegen mit den nächsten Arbeitsschritten begonnen werden kann.

Der Verbundestrich, wie es der Name schon sagt, wird im Verbund mit dem Untergrund ausgeführt. Dieser Nutzestrich, welcher häufig in Garagen und Kellern zum Einsatz kommt, sollte je nach dem Anwendungsbereich eine Stärke zwischen 20 und 70 mm besitzen. Des Weiteren gibt es die Fachbezeichnung Estrich auf Trennschicht. Das bedeutet, dass zwischen dem Untergrund und dem Estrich eine Schicht liegt, welche einen direkten Kontakt vermeidet. Häufig angewandt wird diese Technik in Heizräumen oder auch in Waschküchen.

Alle Estrich-Arten eignen sich für diese Arbeitsweise. Als Trennschicht verwendet man meist Polyethylen-Folien, Bitumen-Papier und auch Rohverglasung. Außer bei einem Gussasphaltstrich erfolgt eine Doppelverlegung der Trennschicht. In diesem Fall sollten die Stärke des Estrichs zwischen 30 mm und 35 mm liegen. Hierfür gibt es die Bezeichnung vom schwimmenden Estrich. Er weist keine direkte Verbindung zu angrenzenden Bauteilen auf. Durch die eingebaute Dämmschicht wirkt es sich besonders günstig auf die Schall- und Wärmedämmung aus.

Trocknungszeit für Estrich

Es gab in der Baubranche einmal die Faustregel, dass der Estrich nach 28 Tagen trocken ist. Dies entspricht aber nicht den Tatsachen. Das resultiert aus den unterschiedlichen Estricharten und ihren Zusätzen, sowie auch der Verlegetechniken. Nimmt man den Zementestrich, sollte die Formel heißen: pro Zentimeter Stärke 1 – 1,5 Wochen. Beträgt die Estrichschicht beispielsweise 6 cm, sollte man 6 – 9 Wochen einplanen. Während der Trocknungszeit sollte der verlegte Estrich vor Zugluft geschützt werden. Ein günstiges Raumklima mit einer Temperatur von 20 Grad Celsius sollte sichergestellt werden. Wird Estrich also im Winter verlegt, ist darauf zu achten, dass das Zimmer beheizt ist.

Bevor der Estrich einer Belastung ausgesetzt werden kann, ist es zwingend erforderlich, die noch vorhandene Feuchtigkeit zu messen. Meist ist das die erste Aufgabe des folgenden Handwerkers. Zum Beispiel dem Fliesenleger oder dem Verleger von Laminat und auch PVC Belägen. Hierfür gibt es verschiedene Messgeräte. Vorgenommen werden die Messungen in der Regel nach der Calciumcarbid-Methode (CM). Es gibt Richtlinien, welche Feuchtigkeit bei dampfdichten Belägen zulässig ist. Es handelt sich um das DIN-Maß 18365, welches die zulässige Feuchtigkeit in CM% auflistet. So kann bei einem Zementestrich von 2 % ausgegangen werden. Der Zementheizestrich darf eine Feuchtigkeitsbelastung von 1,8 % nicht übersteigen. Für Anhydrid Estrich ist der Wert bei 0,5 % festgelegt. 0,3 % ist beim Anhydrid Heizestrich zulässig. Diverse Messgeräte können hier zum Einsatz kommen. So gibt es CM-Messgeräte, welche nur die genauen Prozentzahlen angeben. Andere Geräte zeigen weitere Informationen bezüglich der Feuchtigkeit im entsprechenden Raum an. Bevor die Trockenzeit nicht abgeschlossen wurde, sollten keine weiteren Arbeiten durchgeführt werden. Die Stabilität ist so nicht gegeben, außerdem verbleibt die überschüssige Restfeuchte im Mauerwerk und kann frühzeitig zu Schäden am Estrich führen.

Reparatur von Estrich

Nach dem Verlegen von Estrichböden kann es durchaus passieren, dass nach dem Trocknen Risse entstehen. Solche Risse sollten auf keinen Fall nur überspachtelt werden. Sind die Risse nicht fachgerecht verschlossen worden, kann sich die auf dem Estrich aufgebrachte Spachtelmasse durch die Bewegung des Estrichs lösen. Verlegte Beläge wie Laminat, Linoleum oder auch Parkett können dauerhaft geschädigt werden. Aus diesem Grund sollte die Reparatur fachkundig durchgeführt werden. Für den Hobbyheimwerker und auch für den Fachmann kann man im Handel fertige Reparatursets kaufen. Bevor mit der Reparatur begonnen wird, ist dafür zu sorgrn, dass der Boden gründlich gereinigt ist. Als Werkzeug nutzt man eine Estrich-Fugenfräse oder einen Winkelschleifer. Die Risse werden in Längsrichtung und auch in Querrichtung ausgefräst. In 20 cm Abständen und einer Tiefe bis zu 3 cm quer zum Rissverlauf werden Löcher gefräst.

Nun sind diese Stellen gründlichst zu reinigen. Um auch kleine Partikel nicht zu übersehen, bietet es sich an, einen Staubsauger zu verwenden. Die sogenannten Wellenverbinder werden jetzt einzeln in die Fugen eingesetzt. Das Gießharz wird im nächsten Arbeitsschritt angerührt und in die einzelnen Bohrlöcher gefüllt. Nun ist ein zügiges Arbeiten erforderlich. Nach dem Füllen der Risse mit dem Harz muss umgehend der Quarzsand gestreut werden. Dadurch entsteht ein besserer Haftgrund für weitere Arbeiten. Das Gießharz kann auch problemlos für Böden verwendet werden, in welchem sich Teile der Fußbodenheizung befinden. Deshalb sollten die Bohrlöcher nicht zu tief sein, um eventuelle Rohre zu verletzen. Weiterhin ist bei der Reparatur zu beachten, dass die sogenannten Dehnungsfugen erhalten bleiben. Nun ist der Estrich wieder bereit, damit ein neuer Belag, sei es aus PVC, Holz oder Fliesen aufgebracht werden kann.

Die Dehnungsfugen beim Estrich

Selbst bei der Aussage, dass Estrich fugenfrei verlegt werden kann, dürfen die Rand- und Außenfugen nicht vergessen werden. Fehlen Fugen, oder sind sie nicht richtig eingearbeitet wurden, baut sich beim Estrich eine Spannung auf. Diese hat zur Folge, dass Risse entstehen. An der falschen Stelle können Bewegungsfugen die Spannung nicht richtig verteilen. Die Nacharbeit wäre in solchen Fällen nur mit rissüberbrückenden Gewebematten möglich.

Falsch ausbildete, oder gar fehlende Dehnungsfugen wirken sich auch auf den Schallschutz negativ aus. Dies kann in Krankenhäusern und auch in Büros einen erheblichen Störfaktor darstellen. Die Fugen müssen sorgfältig geplant werden. Das ist gleichermaßen wichtig beim Estrich, beim Heizestrich und bei der schwimmenden Verlegung. Hauptsächlich werden vier Arten der Fugen unterschieden. Es handelt sich zum einen um die Bauwerksfugen, den Randfugen, den Scheinfugen und den Bewegungsfugen.

Bauwerksfugen müssen zwingend angelegt werden. Es spielt hierbei keine Rolle, welche Art der Estrichverlegung gewählt wurde. Auch die verwendeten Bindemittel sind hier nicht ausschlaggebend. Sie werden in gleicher Breite und an gleicher Stelle übernommen. Das Gleiche gilt für die Randfugen. Lediglich die zu ermittelnden Randfugenstreifen unterscheiden sich bei den unterschiedlichen Verlegetechniken von Estrich. Scheinfugen wird man am häufigsten bei Türeingängen finden. Das Material arbeitet je nach den äußeren Faktoren. Die Scheinfugen vermeiden Risse im Boden. Die Bewegungsfugen spielen eine erhebliche Rolle bei der Arbeit mit Estrich. Hier sollte man sich auf diverse Merkblätter im Internet konzentrieren und die Örtlichkeiten miteinander vergleichen.

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Fazit

Estrich in seinen verschiedenen Arten und Verlegungs-Techniken hat eine gute Perspektive. Es ist eine preiswerte und zudem eine schnelle Variante, die eine ideale Grundlage zur Weiterverarbeitung bildet. Wichtig ist in jedem Fall der Aspekt der Kosten. Neben den geringen Kosten um Estrich anzuwenden, kommt die Senkung der Heizkosten. Durch die Wärmedämmung ist der Verlust an Wärme und somit Energie stark reduziert. Die Trittschalldämmung ist in vielen öffentlichen Bereichen und auch in der Privatsphäre von großer Bedeutung. Wurde die Verlegung des Estrichs fachgerecht durchgeführt, besteht eine große Haltbarkeit des Untergrundes. Schimmel und auch Feuchtigkeit haben kaum noch eine Chance. Estrich kann sowohl im Innenbereich, aber auch für die äußeren Bereiche benutzt werden.

 

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